Donnerstag, 7. Mai 2009

Beijing 2008

jaaaa, Beijing 2008 ist der Hammer.

In einem Satz: Das Spiel ist DIE Sportsimulation schlechthin.
Wir haben die Olympiade letztes Jahr sehr genau verfolgt und sind begeisterte Sportfans.

Es gibt 38 Disziplinen, Leichtathletik Bahn und Feld, Schwimmen inklusive Turmspringen, Turnen, Schiessen und diverse andere wie Tischtennis, Bogenschiessen, Gewichtheben, Kajak, etc..
Die einzelnen Sportarten sind, vom Gameplay her, der Biomechanik angepasst, d.h. intuitive Steuerung. Die Wettbewerbssimulation ist so realistisch, man hat das Gefühl, direkt im Wettkampf zu stehen.
Bei den Schwimmdisziplinen beispielsweise müssen beide Analogsticks im Kreis bewegt werden, entsprechend den Armbewegungen der Sportler, d.h. beim Rückenschwimmen und Schmetterling den L-Stick im und den R-STick entgegen dem Uhrzeigersinn, beim Brustschwimmen umgekehrt. Bei der Distanz 100m gibt es zusätzlich noch eine Wende, bei der man per Timing den Abstoss optimieren kann.
Für Bogenschiessen muss der R-Stick zurückgezogen werden damit der Bogen gespannt wird. Mit L-Stick muss das Ziel angepeilt werden, immer unter Beachtung der Windrichtung und -stärke. Wenn das Ziel anvisiert ist R-Stick loslassen. Das alles macht Biomechanisch Sinn.
Nur soviel zur Komplexität des Games.
Beijing ist aber definitiv ein Spiel, das ein wenig Training von Hand-Augen-Koordination und Timing erfordert, darüber muss man sich vollkommen im Klaren sein, wenn man überlegt, sich das Spiel zuzulegen. Aber wenn das Wettkampffieber ausgebrochen ist, kann man durchaus den einen oder anderen Weltrekord knacken.

Das Online-Erlebnis ist auch nicht zu verachten. Einiger Sportarten lassen sich sehr entspannt spielen, z.B. die Feld Leichtathletikdisziplinen wie Hoch- und Stabhochsprung, Speer-, Diskus- und Hammerwerfen, Weit- und Dreisprung.
Wenn Du eine Session mit acht Personen hast, dauert es schon ein Weilchen, bist Du den nächsten Versuch hast, dafür ist die TuT (Time under Tension) aber sehr knackig. Und wenn dann nur noch vier Athleten im Wettbewerb sind, und die Aussicht auf eine Medaille hoch ist, kommt richtiges Wettkampffieber auf.

Als im PSN das alte Track'n Field zu erhalten war, hatten wir an diesen 10 Disziplinen soviel Spaß, dass wir ein paar alte Spiele gegen Beijing eingetauscht haben.

Ich kann dieses Spiel jedem empfehlen, der ein Sportfan ist und damals schon Spaß an Summer Games oder Track and Field hatte.

Dienstag, 5. Mai 2009

Bis die Reifen qualmen - Race Driver: GRID

Projekt „Champions“ ist leider total in die Hose gegangen. Nach einigen Stunden des Spielens sind wir überraschenderweise schon am Ende und haben Inooruk geschlagen. Soweit so gut, nur leider haben unsere beiden Charaktere nur einen Level von 18 erreicht. Wir brauchen aber Level 25 bis 30 um mit den importierten Avataren „Return To Arms“ spielen zu können; so ein Mist. Das Leveln hat trotzdem Spaß gemacht.

Nachdem wir nun genug von Rollenspiel hatten, fiel mir meine Review zu Gran Turismo wieder ein. Ich hatte unbeschreibliche Lust, wieder über Pisten zu fegen.
Da fiel mir Race Driver: Grid in die Hände, ein wirklich großartiges Spiel. Race Driver: Grid ist eine Rennsimulation, die allerdings vollkommen anders ist als die GT-Serie.
Es gibt ein Schadensmodell und einen richtigen Karriere-Modus. Man fängt als kleiner Fahrer für andere Teams an, und muss Geld verdienen, um einen Rennstall gründen zu können. Nachdem diese Hürde genommen ist und der erste Wagen in der Garage steht, muss ein Name für den Rennstall festgelegt werden sowie Farben und Branding. Die Farben und das Branding werden auf jeden Wagen in Deiner Garage angepasst. Dieses kleine Feature ist besonders im Online-Modus sehr praktisch, da es sehr selten gleiche Wagendesigns gibt und die Unterscheidung der Fahrer deutlich erleichtert.

Im Karriere-Modus dreht sich alles um Geld und Erfahrungspunkte, das Geld benötigt man für neue Fahrzeuge, die Erfahrungspunkte sind nötig, um neue Rennen freizuschalten.
Es gibt amerikanische, europäische und japanische Rennveranstaltungen. Und mit jeder Veranstaltungen, die man gewinnt, erhält man neue Sponsorenverträge. Diese Sponsoren kann man auf seinen Fahrzeugen platzieren und erhält bei Erreichen des Sponsorenziels einen zusätzlichen Bonus, z.B. Sponsor RockOil: nach Abschluss des Rennens erhält jeder Fahrer des Teams (Dein Teamkollege und Du) je EUR 9.000 für das bestehen des Rennens.
Meiner Meinung nach ist das Sponsoren-Feature ein ganz netter Ersatz für einen fehlenden Tuning-Modus. Der Tuning-Modus würde auch keinen großen Sinn machen, da nur Sportwagen zur Auswahl stehen, die prinzipiell immer richtig eingestellt sind.

Sehr reizvoll ist das Schadensmodell in diesem Spiel. Damals drängte sich mir die Frage auf: Rennsimulation mit Schadensmodell, geht das überhaupt? Wir kennen das alle bei Gran Turismo, wenn man im Eifer des Gefechts zu schnell in die Kurve rutscht und kurz einen Gegner als Bremsbock benutzt, keine feine Sache, aber es passiert. Mit Schadensmodell wäre ein solches Rennen sehr schnell beendet. Bei Race Driver gibt es dafür sogenannte Sofortwiederholungen. Wenn der Wagen im Reifenstapel landet oder gerade einem ein Gegner die Seite rammt ist es möglich durch die Select-Taste die letzten Sekunden vor dem Unglück zu wiederholen und eine neue Linie zu probieren. Je nach Schwierigkeitsgrad hat der Fahrer bis zu fünf Wiederholungen zur Verfügung. Nach ein bisschen Übungen kann man aber die potentiellen Unfallquellen einschätzen und ihnen rechtzeitig ausweichen.

Der Karriere-Modus hat einen internen Kalender. Nach einer bestimmten Anzahl von Rennveranstaltungen ist die laufende Rennsaison beendet und eine neue startet. Zum Abschluss einer jeden Saison hat man die Möglichkeit am legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilzunehmen. Im Gegensatz zu GT ist das 24-Stunden-Rennen bei Race Driver nicht 24 Stunden lang, sondern nur 24 Minuten. In diesen 24 Minuten gibt es tatsächlich Tag-Nacht-Wechsel, der wunderschön gestaltet ist. Man beginnt bei Tag und nach 6 Stunden wird es dunkel. Mit Scheinwerferlicht muss man nun die komplette nächste Runde bestreiten, einziges Manko hierbei, die CPU-Gegner fahren im Dunkeln genauso schnell wie bei Tag, was das Rennen unglaublich schwierig macht. Gegen 5 – 6 Uhr morgens wird es dann langsam heller und man hat das Gefühl, endlich wieder sehen zu können, unbeschreiblich.

Es gibt sehr viele verschiedene Renndisziplinen. Es gibt Drift- und Touge-Rennen in Japan. In den Touge-Rennen fahren zwei Fahrer gegeneinander auf einer japanischen Serpentinpiste. Der hintere Fahrer darf beim Überholen den Vordermann nicht berühren sonst gibt es Strafsekunden. Touge verlangt sehr viel fahrerische Disziplin und ist besonders Nachts sehr spaßig. Im europäischen Bereich gibt es Tourenwagen, Le Mans-Serie und Open Wheel-Veranstaltungen. Open Wheel sind zwei Formel Klassen, Formel 3 und Formel 1000, deren Fahrzeuge sehr empfindlich auf Kollisionen jeglicher Art reagieren.
Amerikanische Veranstaltung sind zum Beispiel Muscle Car-Rennen und Crash Derbys, die besonders viel Spaß machen. Mit Schrottmühlen fährt man mehrere Runden in einem verschlungenen Achter-Kurs mit Jumps und wer am Ende als erster das Ziel findet ist der Sieger. Online ist dieser Modus ein echter Kracher, das man sich auf dem Kurs sehr häufig verfahren kann. Wenn der Hintermann dem Heck Deines Fahrzeuges kollidiert bist Du Dir nicht immer sicher, ob Du Dich nun zweieinhalb- oder dreimal gedreht hast.

Letztes Jahr direkt nach dem Releasetermin waren wir auch schon in der Online-Rennwelt unterwegs und haben in der Anfangszeit sehr viele Rennen bestritten. Die Online-Rennen sind immer wieder sehr spannend. Im Online-Modus kann man aber nicht die Sofortwiederholung nutzen und durch das Schadensmodell reißen sich doch so einige Zeitgenossen zusammen, naja einige versuchen es :D
Online -> sehr zu empfehlen!

Wir sind nun mittlerweile in Saison 12 angekommen und haben einen zweiten Fahrer, der uns zusätzliche Punkte und Sponsorengelder einbringt. Was soll ich sagen, das Spiel macht süchtig und immer wieder Lust auf mehr.

Donnerstag, 30. April 2009

Die Helden von Norrath

Schade, dass ich in letzter Zeit so wenig zum spielen komme. Ich habe momentan soviel um die Ohren, dass die Entspannung bei einem schönen Spiel zu kurz kommt.
Die Zeit, die noch übrig bleibt verbringen wir mit einem ganz wundervollem Game: Champions Of Norrath. Aufgrund der Vorfreude auf Sacred 2: Fallen Angel haben wir wieder zu Bastard-Schwert und Morgenstern gegriffen, und dieses Mal mit dem festen Vorsatz, den ersten Schwierigkeitsgrad zu Ende zu spielen und dann mit den aufgelevelten Charakteren den zweiten Teil Return To Arms zu beginnen.
Und wir sind sehr diszipliniert in diesem Vorhaben. Als Hochelf-Kleriker und Schattenkrieger machen wir Norrath unsicher. Und endlich habe ich mir mit dem Schattenkrieger eine Kriegerklasse ausgesucht, die nicht so schwer ist hochzuleveln. Normalerweise pflege ich Charaktere zu wählen wie den Eruditen-Zauberer, der sehr schwer im Handling ist, da Nahkampf zumindest in den unteren Leveln so gut wie unmöglich ist.
Nun sind wir in Akt V angelangt, unsere Charaktere sind beide auf Level 18 und müssen einige Seelen aus der Ebene des Hasses befreien. Da meine Kriegerin sehr gut den Nahkampf beherrscht, ist das Spielen sehr entspannend.
Und ich freue mich bereits auf den nächsten Teil.

Mittwoch, 29. April 2009

Reifenwahl und Boxenstrategie

Gran Turismo ist ein großartiges Rennspiel, unbestritten.
Unser Zockerkumpel hatte Gran Turismo 5 Prologue von seinem Sohn zu Weihnachten geschenkt bekommen, und da wir damals hunderte von Stunden vor dem vierten Teil gesessen haben, freuten wir und, das neue antesten zu können. Zwei kostenlose Demos kamen seit dem Release der PS3 in den Store, die beide sehr beeindruckend waren. Doch EUR 40 für ein nicht einmal halbfertiges Spiel auszugeben, kam uns doch etwas zuviel vor.
Als wir dann aber nach Weihnachten GT 5 Prologue anzockten, war klar, Demo hin, Demo her, wir brauchen das Spiel, um die Wartezeit bis zur Vollversion zu kürzen.
Gesagt, getan, ich habe das Spiel dann gebraucht sehr viel günstiger bekommen und habe den Kauf bis heute nicht bereut. GT5P ist ein Leckerbissen für alle Simracer.
Das Menü des Spiels ist außergewöhnlich. Wenn die PS3 online ist, wird Dein aktueller Wagen nicht in einer Garage angezeigt, wie es bei allen anderen Teilen war. Die Autos werden in verschiedenen Umgebungen gezeigt, z.B. in einem bergigen Waldstück in Japan oder damals auf einem Weihnachtsmarkt in Deutschland. Aktuelle Wetterdaten sowie Nachrichten werden eingeblendet. Und wenn man im Menü längere Zeit nichts auswählt, wird ein Replay-Video eines Online-Wettkampfes gezeigt, der gerade stattgefunden hat.

Das Game selbst ist nach wie vor der Hammer. Die Strecken sowie die Fahrzeuge sind sehr authentisch. Mit London und Daytona sind zwei neue Strecken im Spiel, und die Ferraris sind immer eine Spritztour wert.
Das Spiel besteht größtenteils aus Online- und dem Lizenzen-Modus. Nachdem wir herausfanden, dass man die Lizenzen und Rennen nur gewinnen kann, wenn man die Traktionskontrolle ausschaltet, erlebten wir Fahrspaß pur. Aber leider war dieser Spaß nur von kurzer Dauer. Nach drei Zocker-Abenden hatten wir GT5P auch schon durch, schade nur, dass Gran Turismo 5 frühestens dieses Jahr Weihnachten in den Regalen stehen soll, wenn überhaupt!

Dermaßen angefüttert kramten wir auch gleich unser altes Gran Turismo 4 aus dem Schrank und machten in unserer Karriere dort weiter, wo wir im Herbst 2005 stehengeblieben sind, bei 52%. Wir fuhren noch alle offenen Hersteller-Cups, beendeten die Profi-Rennen und fuhren alle Langstreckenrennen, die nicht länger als vier Stunden liefen und haben uns nun auf 73% hochgearbeitet. Nun steht es seit zwei Monaten wieder im Schrank.
Allerdings hätte ich mal wieder Lust auf so eine richtig schöne Raserei, vielleicht kommt ja bald ein neues Update für Gran Turismo 5 Prologue.

Montag, 27. April 2009

Der muss doch reingehen! – FiFA 09

Ich war bis vor kurzem kein großer Fußball-Fan, klar die Welt- und Europameisterschaften nimmt man mit, man ist ja Lokalpatriot, aber sonst... Das ändert sich vor anderthalb Jahre als das erste FiFA für die Playstation 3 in den Regalen stand. Fußballspiel, dachte ich mir damals, warum nicht. Wir hatten bisher noch kein Fußballspiel, und ich bin immer neugierig auf neue Spielegenres.
FiFA ist ein sehr packendes Spiel, und das sage ich nicht nur, weil ich leicht zu begeistern bin. Nachdem ich das erste Tor geschossen hatte, packte mich das Fieber und ich lernte eine ganze Menge über den Sport. Wenn man weiß wie schwer es ist, den Ball hinter die Torlinie zu befördern, weiß man ebenfalls, was die Faszination des Sports ausmacht.
Für einen blutigen Anfänger wie mich war es nicht leicht, sich in so ein Match reinzuspielen, so ganz ohne Kenntnisse. Aber ich hatte eine riesen Lust, mich auf das Spiel einzulassen.
Das Gameplay wirkt nach einer kurzen Eingewöhnungsphase intuitiv, so dass sich schnell Ideen umsetzen lassen.

Nun, da wir uns nach langem Hin und Her endlich durchgerungen haben, FiFA 09 anzuschaffen ist die alte Leidenschaft wieder aufgeflammt, und wir jagen an unseren Spieleabenden dem runden Leder hinterher.

Durch die FiFA-Serie bin ich zum Fußballfan geworden, der kaum ein Match im Fernsehen verpasst.

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