Es gehen einige interessante Gerücht um zu Gran Turismo 5.
Laut TheSixthAxis hat ein User namens Sylphee im offiziellen PS.Forum eine Tracklist für GT5 veröffentlicht. Folgende Strecken sind gelistet:
Belgien:
• Circuit de Spa-Francorchamps
• Circuit Zolder
China:
• The Shanghai International Circuit
Frankreich:
• Circuit de la Sarthe (Le Mans)
• Magny-Cours
Deutschland:
• Hockenheimring
• Nürburgring
• Nordschleife
Italien:
• Monza
• Imola
Japan:
• Fuji Speedway (80s, 90s, F, GT versions)
• Suzuka Circuit (GP, East, West)
• Twin Ring Motegi (Road, East, West, Speedway)
• Tsukuba Circuit
Monaco:
• Circuit de Monaco
Portugal:
• Estoril
Spanien:
• Jerez
• Valencia
UK:
• Brands Hatch
• Silverstone Circuit
• Top Gear Test Track
USA:
• Daytona International Speedway (Road, Speedway)
• Mazda Raceway Laguna Seca
• Indianapolis Motor Speedway (Oval, GP)
• Infineon Raceway (Sports, Stock)
Erfundene Strecken an echten Schauplätzen:
• Hong Kong
• Paris, George V
• Paris, Opera
• Citta di Aria (Assisi)
• Costa di Amalfi (Capri)
• Tokyo, Route 246
• Seoul
• Madrid
• Eiger Nordwand (Kleine Scheidegg, Bern)
• London (Short, Long)
• El Capitan (Yosemite National Park, California)
• Las Vegas Drag Strip
• New York
• Seattle
Erfundene Strecken:
• High Speed Ring
• Apricot Hill
• Autumn Ring
• Deep Forest Raceway
• Grand Valley Speedway
• East Section
• Speedway
• Midfield Raceway
• Driving Park
• Beginner Course
• Motorland
• Test Course
• Trial Mountain
• Clubman Stage Route 5
• Special Stage Route 5
• Special Stage Route 11
Rally-Strecken an echten Schauplätzen:
• Chamonix
• Tahiti Swiss Alps
• Cathedral Rocks (Yosemite National Park, California)
• Grand Canyon
Rally-Strecken an erfundenen Schauplätzen:
• Ice Arena
Wenn ich diese Streckenauswahl lese, kriege ich Kribbeln im Gasdaumen :D
Zusätzlich soll bekannt gegeben worden sein, dass 600 Fahrzeuge im Spiel auszuwählen sind, insgesamt 94 Strecken, einen Rallye-Modus und ein Online-Modus für bis zu 16 Spieler mit Voice Chat.
Da es sich hierbei nur um Gerüchte handelt, müssen wir erst die offiziellen Statements der Verantwortlichen abwarten, ehe wir hoffen können.
Man darf gespannt sein.
Quelle
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Freitag, 8. Mai 2009
Dienstag, 5. Mai 2009
Bis die Reifen qualmen - Race Driver: GRID
Projekt „Champions“ ist leider total in die Hose gegangen. Nach einigen Stunden des Spielens sind wir überraschenderweise schon am Ende und haben Inooruk geschlagen. Soweit so gut, nur leider haben unsere beiden Charaktere nur einen Level von 18 erreicht. Wir brauchen aber Level 25 bis 30 um mit den importierten Avataren „Return To Arms“ spielen zu können; so ein Mist. Das Leveln hat trotzdem Spaß gemacht.
Nachdem wir nun genug von Rollenspiel hatten, fiel mir meine Review zu Gran Turismo wieder ein. Ich hatte unbeschreibliche Lust, wieder über Pisten zu fegen.
Da fiel mir Race Driver: Grid in die Hände, ein wirklich großartiges Spiel. Race Driver: Grid ist eine Rennsimulation, die allerdings vollkommen anders ist als die GT-Serie.
Es gibt ein Schadensmodell und einen richtigen Karriere-Modus. Man fängt als kleiner Fahrer für andere Teams an, und muss Geld verdienen, um einen Rennstall gründen zu können. Nachdem diese Hürde genommen ist und der erste Wagen in der Garage steht, muss ein Name für den Rennstall festgelegt werden sowie Farben und Branding. Die Farben und das Branding werden auf jeden Wagen in Deiner Garage angepasst. Dieses kleine Feature ist besonders im Online-Modus sehr praktisch, da es sehr selten gleiche Wagendesigns gibt und die Unterscheidung der Fahrer deutlich erleichtert.
Im Karriere-Modus dreht sich alles um Geld und Erfahrungspunkte, das Geld benötigt man für neue Fahrzeuge, die Erfahrungspunkte sind nötig, um neue Rennen freizuschalten.
Es gibt amerikanische, europäische und japanische Rennveranstaltungen. Und mit jeder Veranstaltungen, die man gewinnt, erhält man neue Sponsorenverträge. Diese Sponsoren kann man auf seinen Fahrzeugen platzieren und erhält bei Erreichen des Sponsorenziels einen zusätzlichen Bonus, z.B. Sponsor RockOil: nach Abschluss des Rennens erhält jeder Fahrer des Teams (Dein Teamkollege und Du) je EUR 9.000 für das bestehen des Rennens.
Meiner Meinung nach ist das Sponsoren-Feature ein ganz netter Ersatz für einen fehlenden Tuning-Modus. Der Tuning-Modus würde auch keinen großen Sinn machen, da nur Sportwagen zur Auswahl stehen, die prinzipiell immer richtig eingestellt sind.
Sehr reizvoll ist das Schadensmodell in diesem Spiel. Damals drängte sich mir die Frage auf: Rennsimulation mit Schadensmodell, geht das überhaupt? Wir kennen das alle bei Gran Turismo, wenn man im Eifer des Gefechts zu schnell in die Kurve rutscht und kurz einen Gegner als Bremsbock benutzt, keine feine Sache, aber es passiert. Mit Schadensmodell wäre ein solches Rennen sehr schnell beendet. Bei Race Driver gibt es dafür sogenannte Sofortwiederholungen. Wenn der Wagen im Reifenstapel landet oder gerade einem ein Gegner die Seite rammt ist es möglich durch die Select-Taste die letzten Sekunden vor dem Unglück zu wiederholen und eine neue Linie zu probieren. Je nach Schwierigkeitsgrad hat der Fahrer bis zu fünf Wiederholungen zur Verfügung. Nach ein bisschen Übungen kann man aber die potentiellen Unfallquellen einschätzen und ihnen rechtzeitig ausweichen.
Der Karriere-Modus hat einen internen Kalender. Nach einer bestimmten Anzahl von Rennveranstaltungen ist die laufende Rennsaison beendet und eine neue startet. Zum Abschluss einer jeden Saison hat man die Möglichkeit am legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilzunehmen. Im Gegensatz zu GT ist das 24-Stunden-Rennen bei Race Driver nicht 24 Stunden lang, sondern nur 24 Minuten. In diesen 24 Minuten gibt es tatsächlich Tag-Nacht-Wechsel, der wunderschön gestaltet ist. Man beginnt bei Tag und nach 6 Stunden wird es dunkel. Mit Scheinwerferlicht muss man nun die komplette nächste Runde bestreiten, einziges Manko hierbei, die CPU-Gegner fahren im Dunkeln genauso schnell wie bei Tag, was das Rennen unglaublich schwierig macht. Gegen 5 – 6 Uhr morgens wird es dann langsam heller und man hat das Gefühl, endlich wieder sehen zu können, unbeschreiblich.
Es gibt sehr viele verschiedene Renndisziplinen. Es gibt Drift- und Touge-Rennen in Japan. In den Touge-Rennen fahren zwei Fahrer gegeneinander auf einer japanischen Serpentinpiste. Der hintere Fahrer darf beim Überholen den Vordermann nicht berühren sonst gibt es Strafsekunden. Touge verlangt sehr viel fahrerische Disziplin und ist besonders Nachts sehr spaßig. Im europäischen Bereich gibt es Tourenwagen, Le Mans-Serie und Open Wheel-Veranstaltungen. Open Wheel sind zwei Formel Klassen, Formel 3 und Formel 1000, deren Fahrzeuge sehr empfindlich auf Kollisionen jeglicher Art reagieren.
Amerikanische Veranstaltung sind zum Beispiel Muscle Car-Rennen und Crash Derbys, die besonders viel Spaß machen. Mit Schrottmühlen fährt man mehrere Runden in einem verschlungenen Achter-Kurs mit Jumps und wer am Ende als erster das Ziel findet ist der Sieger. Online ist dieser Modus ein echter Kracher, das man sich auf dem Kurs sehr häufig verfahren kann. Wenn der Hintermann dem Heck Deines Fahrzeuges kollidiert bist Du Dir nicht immer sicher, ob Du Dich nun zweieinhalb- oder dreimal gedreht hast.
Letztes Jahr direkt nach dem Releasetermin waren wir auch schon in der Online-Rennwelt unterwegs und haben in der Anfangszeit sehr viele Rennen bestritten. Die Online-Rennen sind immer wieder sehr spannend. Im Online-Modus kann man aber nicht die Sofortwiederholung nutzen und durch das Schadensmodell reißen sich doch so einige Zeitgenossen zusammen, naja einige versuchen es :D
Online -> sehr zu empfehlen!
Wir sind nun mittlerweile in Saison 12 angekommen und haben einen zweiten Fahrer, der uns zusätzliche Punkte und Sponsorengelder einbringt. Was soll ich sagen, das Spiel macht süchtig und immer wieder Lust auf mehr.
Nachdem wir nun genug von Rollenspiel hatten, fiel mir meine Review zu Gran Turismo wieder ein. Ich hatte unbeschreibliche Lust, wieder über Pisten zu fegen.
Da fiel mir Race Driver: Grid in die Hände, ein wirklich großartiges Spiel. Race Driver: Grid ist eine Rennsimulation, die allerdings vollkommen anders ist als die GT-Serie.
Es gibt ein Schadensmodell und einen richtigen Karriere-Modus. Man fängt als kleiner Fahrer für andere Teams an, und muss Geld verdienen, um einen Rennstall gründen zu können. Nachdem diese Hürde genommen ist und der erste Wagen in der Garage steht, muss ein Name für den Rennstall festgelegt werden sowie Farben und Branding. Die Farben und das Branding werden auf jeden Wagen in Deiner Garage angepasst. Dieses kleine Feature ist besonders im Online-Modus sehr praktisch, da es sehr selten gleiche Wagendesigns gibt und die Unterscheidung der Fahrer deutlich erleichtert.
Im Karriere-Modus dreht sich alles um Geld und Erfahrungspunkte, das Geld benötigt man für neue Fahrzeuge, die Erfahrungspunkte sind nötig, um neue Rennen freizuschalten.
Es gibt amerikanische, europäische und japanische Rennveranstaltungen. Und mit jeder Veranstaltungen, die man gewinnt, erhält man neue Sponsorenverträge. Diese Sponsoren kann man auf seinen Fahrzeugen platzieren und erhält bei Erreichen des Sponsorenziels einen zusätzlichen Bonus, z.B. Sponsor RockOil: nach Abschluss des Rennens erhält jeder Fahrer des Teams (Dein Teamkollege und Du) je EUR 9.000 für das bestehen des Rennens.
Meiner Meinung nach ist das Sponsoren-Feature ein ganz netter Ersatz für einen fehlenden Tuning-Modus. Der Tuning-Modus würde auch keinen großen Sinn machen, da nur Sportwagen zur Auswahl stehen, die prinzipiell immer richtig eingestellt sind.
Sehr reizvoll ist das Schadensmodell in diesem Spiel. Damals drängte sich mir die Frage auf: Rennsimulation mit Schadensmodell, geht das überhaupt? Wir kennen das alle bei Gran Turismo, wenn man im Eifer des Gefechts zu schnell in die Kurve rutscht und kurz einen Gegner als Bremsbock benutzt, keine feine Sache, aber es passiert. Mit Schadensmodell wäre ein solches Rennen sehr schnell beendet. Bei Race Driver gibt es dafür sogenannte Sofortwiederholungen. Wenn der Wagen im Reifenstapel landet oder gerade einem ein Gegner die Seite rammt ist es möglich durch die Select-Taste die letzten Sekunden vor dem Unglück zu wiederholen und eine neue Linie zu probieren. Je nach Schwierigkeitsgrad hat der Fahrer bis zu fünf Wiederholungen zur Verfügung. Nach ein bisschen Übungen kann man aber die potentiellen Unfallquellen einschätzen und ihnen rechtzeitig ausweichen.
Der Karriere-Modus hat einen internen Kalender. Nach einer bestimmten Anzahl von Rennveranstaltungen ist die laufende Rennsaison beendet und eine neue startet. Zum Abschluss einer jeden Saison hat man die Möglichkeit am legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilzunehmen. Im Gegensatz zu GT ist das 24-Stunden-Rennen bei Race Driver nicht 24 Stunden lang, sondern nur 24 Minuten. In diesen 24 Minuten gibt es tatsächlich Tag-Nacht-Wechsel, der wunderschön gestaltet ist. Man beginnt bei Tag und nach 6 Stunden wird es dunkel. Mit Scheinwerferlicht muss man nun die komplette nächste Runde bestreiten, einziges Manko hierbei, die CPU-Gegner fahren im Dunkeln genauso schnell wie bei Tag, was das Rennen unglaublich schwierig macht. Gegen 5 – 6 Uhr morgens wird es dann langsam heller und man hat das Gefühl, endlich wieder sehen zu können, unbeschreiblich.
Es gibt sehr viele verschiedene Renndisziplinen. Es gibt Drift- und Touge-Rennen in Japan. In den Touge-Rennen fahren zwei Fahrer gegeneinander auf einer japanischen Serpentinpiste. Der hintere Fahrer darf beim Überholen den Vordermann nicht berühren sonst gibt es Strafsekunden. Touge verlangt sehr viel fahrerische Disziplin und ist besonders Nachts sehr spaßig. Im europäischen Bereich gibt es Tourenwagen, Le Mans-Serie und Open Wheel-Veranstaltungen. Open Wheel sind zwei Formel Klassen, Formel 3 und Formel 1000, deren Fahrzeuge sehr empfindlich auf Kollisionen jeglicher Art reagieren.
Amerikanische Veranstaltung sind zum Beispiel Muscle Car-Rennen und Crash Derbys, die besonders viel Spaß machen. Mit Schrottmühlen fährt man mehrere Runden in einem verschlungenen Achter-Kurs mit Jumps und wer am Ende als erster das Ziel findet ist der Sieger. Online ist dieser Modus ein echter Kracher, das man sich auf dem Kurs sehr häufig verfahren kann. Wenn der Hintermann dem Heck Deines Fahrzeuges kollidiert bist Du Dir nicht immer sicher, ob Du Dich nun zweieinhalb- oder dreimal gedreht hast.
Letztes Jahr direkt nach dem Releasetermin waren wir auch schon in der Online-Rennwelt unterwegs und haben in der Anfangszeit sehr viele Rennen bestritten. Die Online-Rennen sind immer wieder sehr spannend. Im Online-Modus kann man aber nicht die Sofortwiederholung nutzen und durch das Schadensmodell reißen sich doch so einige Zeitgenossen zusammen, naja einige versuchen es :D
Online -> sehr zu empfehlen!
Wir sind nun mittlerweile in Saison 12 angekommen und haben einen zweiten Fahrer, der uns zusätzliche Punkte und Sponsorengelder einbringt. Was soll ich sagen, das Spiel macht süchtig und immer wieder Lust auf mehr.
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Mittwoch, 29. April 2009
Reifenwahl und Boxenstrategie
Gran Turismo ist ein großartiges Rennspiel, unbestritten.
Unser Zockerkumpel hatte Gran Turismo 5 Prologue von seinem Sohn zu Weihnachten geschenkt bekommen, und da wir damals hunderte von Stunden vor dem vierten Teil gesessen haben, freuten wir und, das neue antesten zu können. Zwei kostenlose Demos kamen seit dem Release der PS3 in den Store, die beide sehr beeindruckend waren. Doch EUR 40 für ein nicht einmal halbfertiges Spiel auszugeben, kam uns doch etwas zuviel vor.
Als wir dann aber nach Weihnachten GT 5 Prologue anzockten, war klar, Demo hin, Demo her, wir brauchen das Spiel, um die Wartezeit bis zur Vollversion zu kürzen.
Gesagt, getan, ich habe das Spiel dann gebraucht sehr viel günstiger bekommen und habe den Kauf bis heute nicht bereut. GT5P ist ein Leckerbissen für alle Simracer.
Das Menü des Spiels ist außergewöhnlich. Wenn die PS3 online ist, wird Dein aktueller Wagen nicht in einer Garage angezeigt, wie es bei allen anderen Teilen war. Die Autos werden in verschiedenen Umgebungen gezeigt, z.B. in einem bergigen Waldstück in Japan oder damals auf einem Weihnachtsmarkt in Deutschland. Aktuelle Wetterdaten sowie Nachrichten werden eingeblendet. Und wenn man im Menü längere Zeit nichts auswählt, wird ein Replay-Video eines Online-Wettkampfes gezeigt, der gerade stattgefunden hat.
Das Game selbst ist nach wie vor der Hammer. Die Strecken sowie die Fahrzeuge sind sehr authentisch. Mit London und Daytona sind zwei neue Strecken im Spiel, und die Ferraris sind immer eine Spritztour wert.
Das Spiel besteht größtenteils aus Online- und dem Lizenzen-Modus. Nachdem wir herausfanden, dass man die Lizenzen und Rennen nur gewinnen kann, wenn man die Traktionskontrolle ausschaltet, erlebten wir Fahrspaß pur. Aber leider war dieser Spaß nur von kurzer Dauer. Nach drei Zocker-Abenden hatten wir GT5P auch schon durch, schade nur, dass Gran Turismo 5 frühestens dieses Jahr Weihnachten in den Regalen stehen soll, wenn überhaupt!
Dermaßen angefüttert kramten wir auch gleich unser altes Gran Turismo 4 aus dem Schrank und machten in unserer Karriere dort weiter, wo wir im Herbst 2005 stehengeblieben sind, bei 52%. Wir fuhren noch alle offenen Hersteller-Cups, beendeten die Profi-Rennen und fuhren alle Langstreckenrennen, die nicht länger als vier Stunden liefen und haben uns nun auf 73% hochgearbeitet. Nun steht es seit zwei Monaten wieder im Schrank.
Allerdings hätte ich mal wieder Lust auf so eine richtig schöne Raserei, vielleicht kommt ja bald ein neues Update für Gran Turismo 5 Prologue.
Unser Zockerkumpel hatte Gran Turismo 5 Prologue von seinem Sohn zu Weihnachten geschenkt bekommen, und da wir damals hunderte von Stunden vor dem vierten Teil gesessen haben, freuten wir und, das neue antesten zu können. Zwei kostenlose Demos kamen seit dem Release der PS3 in den Store, die beide sehr beeindruckend waren. Doch EUR 40 für ein nicht einmal halbfertiges Spiel auszugeben, kam uns doch etwas zuviel vor.
Als wir dann aber nach Weihnachten GT 5 Prologue anzockten, war klar, Demo hin, Demo her, wir brauchen das Spiel, um die Wartezeit bis zur Vollversion zu kürzen.
Gesagt, getan, ich habe das Spiel dann gebraucht sehr viel günstiger bekommen und habe den Kauf bis heute nicht bereut. GT5P ist ein Leckerbissen für alle Simracer.
Das Menü des Spiels ist außergewöhnlich. Wenn die PS3 online ist, wird Dein aktueller Wagen nicht in einer Garage angezeigt, wie es bei allen anderen Teilen war. Die Autos werden in verschiedenen Umgebungen gezeigt, z.B. in einem bergigen Waldstück in Japan oder damals auf einem Weihnachtsmarkt in Deutschland. Aktuelle Wetterdaten sowie Nachrichten werden eingeblendet. Und wenn man im Menü längere Zeit nichts auswählt, wird ein Replay-Video eines Online-Wettkampfes gezeigt, der gerade stattgefunden hat.
Das Game selbst ist nach wie vor der Hammer. Die Strecken sowie die Fahrzeuge sind sehr authentisch. Mit London und Daytona sind zwei neue Strecken im Spiel, und die Ferraris sind immer eine Spritztour wert.
Das Spiel besteht größtenteils aus Online- und dem Lizenzen-Modus. Nachdem wir herausfanden, dass man die Lizenzen und Rennen nur gewinnen kann, wenn man die Traktionskontrolle ausschaltet, erlebten wir Fahrspaß pur. Aber leider war dieser Spaß nur von kurzer Dauer. Nach drei Zocker-Abenden hatten wir GT5P auch schon durch, schade nur, dass Gran Turismo 5 frühestens dieses Jahr Weihnachten in den Regalen stehen soll, wenn überhaupt!
Dermaßen angefüttert kramten wir auch gleich unser altes Gran Turismo 4 aus dem Schrank und machten in unserer Karriere dort weiter, wo wir im Herbst 2005 stehengeblieben sind, bei 52%. Wir fuhren noch alle offenen Hersteller-Cups, beendeten die Profi-Rennen und fuhren alle Langstreckenrennen, die nicht länger als vier Stunden liefen und haben uns nun auf 73% hochgearbeitet. Nun steht es seit zwei Monaten wieder im Schrank.
Allerdings hätte ich mal wieder Lust auf so eine richtig schöne Raserei, vielleicht kommt ja bald ein neues Update für Gran Turismo 5 Prologue.
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